Veit-Bach-Festspiel
In einer Weltpremiere kommt im September ein neues Volksschauspiel zur Geschichte der Musikerfamilie Bach in Wechmar zur Aufführung. In den seit 2000 alle vier Jahre stattfindenden „Veit-Bach-Festspielen Wechmar“ werden in verschiedenen Episoden die Persönlichkeiten der Bachfamilie vorgestellt, die in Wechmar lebten, und dem Dorf den schönen Namen „Urväterheimat der Musikerfamilie Bach“ gaben. Dass es nicht nur Männer waren, sondern dass Frauen die größten Leistungen in der Geschichte vollbrachten, das stellen die Wechmarer in diesem Jahr klar. Denn am 11. und 12. September, jeweils um 19.30 Uhr werden in der Sankt Viti Kirche die Zuschauer ins Jahr 1626 entführt, als die Dörfer des Gothaer Landes stark unter den Folgen des 30-jährigen Krieges litten. Der Spielmann Hans Bach zieht durch die Welt, musiziert zwischen Gotha und Coburg in Städten und Dörfern, während seine Frau Anna das Leben im Dorf meistert, wo ein Feuer ausbricht, fremde Soldaten kommen, eine Kirmes vorbereitet werden soll und ein Bäcker mit dem Tod ringt. In der Titelrolle ist die 28-jährige Natalie Schüller zu erleben, die schon mit zwei Jahren in dem Stück „Veit Bach“ an der Seite ihrer Mutter Bärbel Kreuch auf der Bühne stand. Seit damals hat sie jedes der mittlerweile sieben Stücke mitgestaltet und schlüpft in diesem Jahr erstmals in die Hauptrolle, der resoluten Anna Bach.
Eine weitere Premiere ist die erstmalige Versorgung vor und nach den Festspielen auf dem Kirchvorplatz. Susanne Tille umsorgt hier mit ihrem Team im, zum Theaterstück passenden Outfit, alle Gäste mit besonderen Festspiel-Speisen und einer reichlichen Auswahl an Getränken. Genießen Sie also die Veit-Bach-Festspiele bereits ab 17:30 Uhr, lassen sich verwöhnen und einstimmen auf „das Teufelsweib“!
Karten sind jeden Freitag von 17-19 Uhr im Landhaus Studnitz oder online unter www.wechmarer-heimatverein.de erhältlich.
Quelle
Foto von Wechmarer Heimatverein
Text von Wolfgang Herz und Jörg Mansch
Burgen-Blick
Erschienen in der Ausgabe: 22. August 2026